Die Dokumentation per Sprache in voize ist nur für Maßnahmen möglich, die zum jeweiligen Zeitraum „offen“ und damit abzeichnungsfähig sind.
Das bedeutet: Die Idee der zeitnahen Dokumentation direkt per Sprache funktioniert nur dann, wenn die Maßnahmen in Vivendi auch so geplant sind, dass sie zum tatsächlichen Pflegezeitpunkt offen sind.
Warum Zeiträume (morgens, vormittags, etc.) oft sinnvoller sind als punktgenaue Uhrzeiten
Pflegeabläufe lassen sich im Alltag selten minutengenau steuern. Werden Maßnahmen auf eine exakte Uhrzeit (z. B. 10:00 Uhr) geplant, sind sie häufig:
zum tatsächlichen Durchführungszeitpunkt noch nicht offen oder
bereits „überfällig“, was zur Nachdokumentation führt.
Für viele pflegerische Tätigkeiten ist daher ein Zeiträume, wie es in Vivendi im Zeitplan konfigurierbar ist, die realistischere und alltagstauglichere Planung.
Differenzierte Planung – je nach Maßnahme
Punktgenaue Uhrzeiten sind sinnvoll und notwendig bei:
zeitkritischen Medikamentengaben (z. B. Parkinsonmedikation)
medizinisch oder rechtlich klar festgelegten Zeitpunkten
Zeitfenster (z.B. morgens, mittags) sind sinnvoll bei:
Trink- und Bewegungsprotokollen
Medikamente
weiteren pflegerischen Tätigkeiten, die im Verlauf einer Schicht erfolgen
(Beispiel aus der Praxis: Nicht alle Bewohner:innen werden realistisch um Punkt 10:00 Uhr bewegt.)
→ Nutzen für voize und den Pflegealltag:
Maßnahmen sind genau dann abzeichenbar, wenn sie durchgeführt werden
Sprachdokumentation kann zeitnah nach der Versorgung der Bewohner:innen erfolgen
Fazit: Zeitnahe Sprachdokumentation mit voize setzt voraus, dass Maßnahmen realistisch geplant sind. Eine bewusste Entscheidung zwischen punktgenauer Uhrzeit und Zeitfenster ist dafür ein zentraler Erfolgsfaktor.
☐ Maßnahmenplanung wurde entsprechend überprüft und ggfs. angepasst
